„Mein größter Albtraum“ - Bushido bricht Podcast-Aufnahme wegen Fanfrage ab

Eine Fanfrage bringt alles ins Rutschen

In ihrem Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ reden Bushido und seine Ehefrau seit Jahren über so ziemlich alles: über Geld, über Streit, über ihre Ehe und über Dinge, bei denen andere Paare längst abwinken würden. Umso ungewöhnlicher ist das, was in der neuesten Folge passiert ist. Es brauchte keinen Beef, keine Anwälte und keine Schlagzeile, um Bushido aus der Fassung zu bringen - es brauchte eine einzige Frage aus der Community.

Ein Fan wollte wissen, was Bushido glaubt, das nach dem Tod passiert. Eine Frage, die in einem Unterhaltungsformat normalerweise mit zwei launigen Sätzen abgeräumt wird. Bei ihm sitzt sie sofort tiefer, denn der Rapper hat den Verlust, um den es dabei geht, selbst erlebt: Seine Mutter Luise starb 2013 an Brustkrebs.

Genau dorthin führte das Gespräch dann auch. „Ich meine, ich habe natürlich schon Menschen verloren, die ich unbedingt wiedersehen möchte“, sagte Bushido über den Verlust. Besonders eine Sache lässt ihn dabei bis heute nicht los - dass sie in all den Jahren nach ihrem Tod kaum in seinen Träumen auftaucht: „Wie oft ich mir gewünscht habe, in diesen 13 Jahren von ihr zu träumen“.

„Ich muss mal kurz rausgehen“

Von der eigenen Mutter führte der Gedanke direkt zur eigenen Familie - und dort wurde es für Bushido endgültig zu viel. Seine größte Angst ist nicht das eigene Ende, sondern die Vorstellung, seine Frau und seine acht Kinder danach nie wiederzusehen. „Mein größter Albtraum ist es wirklich, euch irgendwann nicht wiederzusehen“, sagte er in Richtung seiner Frau.

Danach ging es nicht mehr weiter. Bushido bat um eine Unterbrechung, stand auf und verließ das Studio: „Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause“. Was er in diesem Moment stattdessen brauchte, sprach er offen aus: „Ich muss mal kurz rausgehen. Ich muss, glaube ich, mal kurz dich und Aaliyah in den Arm nehmen“. Die Folge endete früher als geplant.

Wer den Podcast verfolgt, weiß, dass solche Momente bei Bushido zuletzt häufiger vorkommen. Erst vor wenigen Wochen sprach er ausführlich über seine Angststörung und darüber, wie einsam es zwischenzeitlich um ihn geworden war - nachzulesen in unserem Artikel Bushido: „Ich hab plötzlich gemerkt, dass ich niemanden mehr in meinem Leben habe“. Die abgebrochene Folge reiht sich damit in ein Bild ein, das wenig mit dem Bushido von früher zu tun hat.

Aus der Episode „Was wäre für dich unverzeihlich?“

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