10 Jahre nach Release – „Grau“ von Tua erstmals in den Charts

(Foto: Tua Instagram)

Singlecharts

Die offiziellen deutschen Charts der vergangenen Woche sind eingetrudelt. In den Singlecharts dominieren die deutschen Rapper wie schon das gesamte Jahr über. Zwar kann sich keiner von ihnen den ersten Platz sichern, jedoch gehen 7 der übrigen 9 an Rap-Musiker aus Deutschland.

Richtig stark ist weiterhin Apache 207, der mit „Roller“, „Wieso tust du dir das an?“, „200 km/h“ und „Doch in der Nacht“ auf den Plätzen 2,3, 5 und 10 steht. Auch Labelchef Bausa hat es mit „Ski fahren“ ft. Maxwell, The Cratez und Joshi Mizu auf Position 7 geschafft. Nimo und das Gespann aus Capital Bra und Samra teilen sich die übrigens Plätze.

Albumcharts

Für Ufo361 dürfte die Platzierung seines Kollaboalbum „Lights Out“ nur auf den ersten Blick für gemischte Gefühle sorgen. Denn Platz 42 ist eines Künstlers seines Kalibers definitiv nicht gerecht. Bedenkt man jedoch, dass es sich um ein Digital Only-Release handelt und es dementsprechend keine Boxen gab, ist die Platzierung beinahe egal.

Viel wichtiger sind die Streams auf das Album. Und die sind mit insgesamt 47 Millionen nach der ersten Woche extrem stark. Da Streams aus der Türkei nicht für die deutschen Charts gewertet werden, spiegelt sich das in den Charts wieder.

Tua

Eine besonders schöne Geschichte liefert der Rapper Tua, der es mit seinem Album „Grau“ nach 10 Jahren zum ersten Mal in die Albumcharts geschafft hat. Das Album gilt unter Kennern und Tua-Fans ohnehin schon als großer Klassiker und wird von vielen als das meist unterschätzte Release aller Zeiten bezeichnet.

Immerhin kürte die Juice es als das beste Album 2009. Eine Umfrage der Webseite rappers.in unter bekannten Deutschrap-Journalisten und Experten ergab außerdem, dass „Grau“ das beste Album des 21. Jahrhunderts sein soll. Moderatorin Visa Vie bezeichnete es ebenfalls mehrfach als ihr Lieblingsalbum.

Jetzt – mehr als 10 Jahre nach dem Release – ist Tua mit dem Album auf Platz 64 eingestiegen. Das wird der großartigen Platte zwar immer noch nicht gerecht, ist aber eine späte Anerkennung für die Musik von Tua. Unten haben wir auch das Album eingebunden, wenn ihr mal reinhören wollt.

Hier hört ihr das Album

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