Drei Clan-Angriffe in 24 Stunden – Capital Bra im Fokus

(Foto: Privat)

Capital Bra

Seit einigen Monaten scheint es glücklicherweise kein Thema mehr bei Capital Bra zu sein, doch vor rund einem Jahr stand der Rapper unter Druck und soll von gleich mehreren Familien-Clans aus Berlin erpresst worden sein. Im November 2019 meldete sich der 25-Jährige zu Wort und erklärte, dass man an sein Geld wolle und ihn einschüchtert, er aber keinen einzigen Cent abgeben werde.

Berichten zufolge ging es um eine Einmalzahlung von 500.000 Euro, sowie Beteiligungen an zukünftigen Einnahmen, die von dem Bra Musik-Chef gefordert wurden. In einem Hotel in Berlin kam es angeblich auch zu einem Treffen mehrerer Clans, um die „Besitzverhältnisse“ von Capital Bra zu klären.

Auch die Polizei nahm die Sache ausgesprochen ernst und soll zwischen Oktober und November 2019 Anzeichen darauf gehabt haben, dass das Leben von Capital Bra bedroht worden sein soll. Wie Monate später bekannt wurde, hat man dem Rapper sogar Polizeischutz angeboten, was er freiwillig abgelehnt hat,

Clan-Angriffe

Nun wird bekannt, dass Capital Bra zum damaligen Zeitpunkt offenbar in noch größeren Schwierigkeiten steckte als die meisten bisher angenommen haben. Denn während es beim Bratan nur zu Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen gekommen ist, schrecken dieselben Clans auch nicht davor zurück, Menschen schwer zu verletzen.

In Berlin ist es zuletzt vermehrt zu Angriffen zwischen Großfamilien und Clans gekommen, bei denen insgesamt 9 Menschen verletzt worden sind. Bei der Auseinandersetzung geht es wohl vor allem um Konflikte zwischen libanesischen und tschetschenischen Gruppierungen.

Ende der letzten Woche kam es zu gleich drei Angriffen innerhalb von nur 24 Stunden. Erst wurden in der Nacht zum Sonntag fünf Männer, die in einem Porsche unterwegs waren, angegriffen. In derselben Nacht lieferten sich zwei Gruppen eine Massenschlägerei in Wedding.

Am darauffolgenden Abend griffen 20 Personen zwei Tschetschenen an, wobei eins der beiden Opfer – ein 43-Jähriger Mann – ein Messer in den Rücken gerammt bekam, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Bei diesem Angriff entstand auch die Aufnahme des Fotos, welches ihr im Titelbild sehen könnt.

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