„Patronen kassieren“ – Kollegah wurde auf Tour mit Waffen bedroht

Kollegah

Kollegah sorgte in den letzten Monaten oftmals unfreiwillig für Schlagzeilen. Eigentlich wollte der 37-Jährige eine lockere Promophase zu seinem kommenden Album „Free Spirit“ hinlegen, welche allerdings durch die inzwischen bekannten Biting-Vorwürfe gestört wurde. Viele Fans sind enttäuscht und sehen darin einen Riss in Kollegahs Image, welcher stets als bester Lyriker des Deutschraps gehandelt wurde.

Nichtsdestotrotz bleibt eine Jahrzehnte lange Legacy auch weiterhin bestehen und wird in einigen Tagen durch sein inzwischen zehntes Soloalbum erweitert. Es ist kein Geheimnis, dass der Rapper auf dem Weg zu seinem jetzigen Standing in der Szene einige Rückschläge und Niederlagen wegstecken musste.

Dies thematisiert er auch regelmäßig in seiner Musik. So rappt Kollegah auf „Kaiseraura“: „Das Schicksal f*ckt mich, ich f*ck‘ es zurück, lernte, mich durch all diese Scheiße zu kämpfen / Bis zum Umfall zu rennen, dann aufzusteh’n und einfach weiter zu rennen“

Scheinbar hat der „Alpha Music Empire“-Chef jedoch genug Ausdauer, um seinen Lauf auch nach seiner Rap-Karriere fortzusetzten. In einem kürzlichen Gespräch mit Majoe deutete Kollegah an, dass die Musik für ihn „nur ein Kapitel, was auch irgendwann abgeschlossen ist“ sei. Danach wolle er sich neue Ziele setzten, so der 37-Jährige.

Auf Tour bedroht

Relativ schnell wird klar, dass Kollegah sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht und auch nach vielen harten Jahren immer weiter macht. Das hat auch zur Folge, dass er immer wieder mit neuen Problemen umgehen muss. Diese können in verschiedenen Formen auftauchen – auch in lebensgefährlichen, wie der Rapper jetzt verrät.

Auf dem neuen Song mit Azad rappt Kollegah darüber, im Zuge eines Tourauftritts bedroht worden zu sein. So heißt es in einigen Zeilen auf dem Song „Damoklesschwert“: „Heh, sie drohten mir, dass ich auf Tour Patron’n kassier’/ Ich stand lächelnd auf der Stage und sang: „Wat is denn los mit dir?“/ Egal, was passiert/ Ich trag‘ mein Kinn hoch, als ob mein Barber grad mein Barthaar rasiert/“

Hier hört ihr den Song

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