18 Karat gibt großes Statement nach seiner Abschiebung ab
18 Karat meldet sich nach Abschiebung auf Instagram
Der Dortmunder Rapper 18 Karat hat vor wenigen Minuten ein ausführliches Statement auf Instagram veröffentlicht. Darin schildert er seine Sicht auf die Entwicklungen der letzten Tage und macht deutlich, wie stark ihn die Trennung von Deutschland bewegt. Er schreibt: „33 Jahre habe ich Deutschland mein Zuhause genannt. Dort bin ich aufgewachsen, dort habe ich mein Leben aufgebaut, dort ist meine Familie. Und trotzdem wurde ich abgeschoben. Das ist meine Realität.“
In dem Text blickt er auf seine Vergangenheit und die Debatten um seine Person. Zugleich betont er, dass er die Widersprüche in seinem Fall nicht erklären muss, sie aber öffentlich erzählen will: „Während über Gerechtigkeit gesprochen wird, fühlt sich für mich vieles einfach nur widersprüchlich an. Das muss ich nicht verstehen - aber ich werde es erzählen.“
Besonders persönlich wird 18 Karat, wenn er von seiner Tochter spricht. Er formuliert seinen Neustart als bewusste Entscheidung: „Heute stehe ich hier. Frei. Mit meiner Tochter im Arm. Das nimmt mir niemand mehr. Genau deshalb ist das hier kein Ende, sondern der Anfang eines neuen Kapitels.“
Neuanfang, neue Musik und klare Ansagen
Parallel zu seiner Botschaft richtet 18 Karat den Blick nach vorn. Er kündigt neue Projekte an und stellt klar, dass seine Antwort auf die letzten Monate in seiner Arbeit liegen wird: „Während andere geredet haben, arbeite ich. Das neue Album kommt. Meine Biografie kommt. Und jeder, der die Zeit genutzt hat, um mich oder meine Frau schlechtzumachen, wird meine Antwort bekommen & nicht durch leere Worte, sondern durch das, was ich erschaffe.“
Die Aussagen stehen im Kontext der jüngsten Entscheidungen der Behörden und Gerichte, die seine Abschiebung nach Portugal bestätigt haben. Kurz darauf wurde er abgeschoben. Bereits in den letzten Monaten zeichnete sich dieser Schritt ab, nachdem gegen ihn eine mehrjährige Haftstrafe wegen Drogenschmuggels verhängt worden war.
Zum Abschluss fasst 18 Karat seine Haltung in zwei Sätzen zusammen, die seine Zukunft bestimmen sollen: „Man kann einen Menschen aus einem Land bringen. Aber nicht seine Geschichte auslöschen. Das ist erst der Anfang.“
